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Vor uns liegt ein lebendiges Entwicklungs‑, Test‑, Kritik‑, unabhängiges Prüf‑ und schrittweises Evolutionsprotokoll des Twizy mit ASPP‑Motor. Dies ist für alle, die sich wirklich für das Langzeittesten der Technologie interessieren. Es ist auch mein eigener Test, denn ich musste mich selbst von der Funktionsfähigkeit dieser Technologie überzeugen und nicht alles auf Treu und Glauben aus theoretischen Darstellungen übernehmen. Link zum Original‑Forum: Vollständiger Diskussionsstrang des Twizy‑Forums – „100 km – das ist kein Scherz mehr“ Was besonders wichtig ist: Das Wertvollste daran war, dass das Forum keine Werbeplattform war. Im Gegenteil, am Anfang wurde ich ziemlich streng geprüft. Einer der Moderatoren stellte das Ergebnis von 100 km direkt infrage und forderte eine Erklärung zum Einfluss der Batterietemperatur, der Fahrbedingungen, der Geschwindigkeit, der Leistung und des Batteriezustands.
Und genau deshalb ist die nachfolgende Geschichte viel überzeugender: Behauptung → Kritik → Messung → unabhängige Daten → Erprobung unter realen Bedingungen → erneute Erprobung → Bestätigung durch die Community. Das sieht bereits wie ein echter ingenieurtechnischer Entwicklungsprozess aus. |
1. Ausgangspunkt – April 2017Am 7. April 2017 eröffnen Sie das Thema mit einer sehr einfachen Formulierung: “100 km – das ist kein Scherz mehr”. In meinem ersten Beitrag teile ich mit, dass wir einen fünfjährigen Twizy nur drei Wochen zuvor gekauft haben – nicht zum Vergnügen, sondern für ein Experiment. Das erste Ergebnis wurde mit etwa 100 km Reichweite nach dem Motorwechsel angegeben. Präzisierungen:
Das Experiment begann mit dem Motor, nicht mit einer größeren Batteriekapazität.
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2. Erste Prüfung – „Beweise es“Und hier beginnt das Interessanteste. Die Forenmitglieder nahmen die Behauptung nicht einfach für bare Münze. Sie stellten klare Fragen:
Ein Teilnehmer schlug sogar vor, eine Vergleichsfahrt mit zwei Twizy durchzuführen. Dies ist sehr wichtig, auf der Website zu erhalten: Das Vertrauen in das Projekt wurde durch technischen Skeptizismus gewonnen, nicht durch Marketingaussagen.
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3. Was genau geändert wurdeAus der Diskussion wird klar, dass es sich nicht nur um ein „Umwickeln“ handelte. Sie erklären:
Besonders interessant ist der Kommentar: „Der Motor wurde nicht einfach auf sechs Pole umgewickelt.“ Sie führten das Ergebnis auf mehrere Faktoren zurück: Änderung der Polzahl, kombinierte Wicklung, Änderung des Magnetfelds, Reduzierung der Verluste und Reduzierung der Oberschwingungen. Später beschreiben Sie direkt vier Komponenten: Verringerung der harmonic fields, Verringerung von vibration/noise/torque pulsation, Verringerung der copper losses und iron losses.
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4. Ein sehr wichtiger Befund: Der Motor wurde nicht einfach „schwächer“Dies war eine der Hauptfragen im Forum. Die Teilnehmer vermuteten, dass Sie möglicherweise Leistung zugunsten der Effizienz geopfert haben. Sie antworten jedoch, dass der Motor nicht schwächer wurde, sondern die Polzahländerung Teil der Optimierung war. Außerdem blieb die Temperatur nach den Tests deutlich unter den Erwartungen: Sie berichteten von etwa 50–60 °C, später nach einer Fahrt etwa 40–45 °C. Und das ist bereits eine andere ingenieurtechnische Kennzahl: Gleiches Fahrzeug + gleiche Batterie + andere elektromagnetische Eigenschaften des Motors.
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5. Das Forum wurde zum TestlaborDies ist wohl einer der stärksten Momente der gesamten Geschichte. Die Forenmitglieder diskutierten nicht nur über Ihr Experiment – sie begannen, es zu vermessen. Besonders wichtig ist der Teilnehmer Dexter. Als Sie Daten der Originalkonfiguration anforderten, führte er selbst eine Messfahrt durch und übermittelte Telemetriedaten. In der Diskussion wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Daten Folgendes umfassten: motor current, motor voltage, battery power, slip, acceleration, GPS‑Daten, Fahrtdaten (Tabellen rt‑eng‑sdo und rt‑gps‑log). Aus diesen Daten wurde der Wert berechnet: 54.8 Wh/km und theoretische Reichweite: 103.1 km.
Das ist kein Twizy‑Tacho mehr – es ist eine unabhängige Analyse der Fahrdaten.
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6. Sehr wichtige Ehrlichkeit der DatenDexter merkte an, dass die Platzierung der GPS‑Antenne nicht gut genug war und daher die Höhendaten unzuverlässig waren; das tatsächliche Gelände auf dem Testabschnitt bei Bonn war deutlich geringer als das GPS‑Diagramm zeigte. Das stärkt tatsächlich das Vertrauen in das Material. Wir sollten nicht nur bequeme Daten zeigen: Während des Testprozesses wurden auch Einschränkungen im Zusammenhang mit den Messungen festgehalten. Die über GPS gewonnenen Höhendaten wurden aufgrund der Antennenplatzierung als unzuverlässig eingestuft und daher nicht als bestimmender Parameter beim Vergleich verwendet.
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7. Monaco – unabhängige Erprobung unter realen BedingungenDann taucht Monaco auf. Ich hatte den Teilnehmern im Voraus vorgeschlagen: Testen Sie das Fahrzeug selbst. Bei der Ausstellung in Monaco befand ich mich zufällig neben einer Firma, die Twizy vermietete. Nachdem die Mitarbeiter das Auto selbst getestet hatten, konnte der Manager des Unternehmens den Kunden zuerst einen serienmäßigen Twizy und dann meinen fahren lassen. Und die Leute stellten nicht nur Unterschiede bei der Beschleunigung fest, sondern auch beim Verbrauch und bei der Rekuperation. Bei gleichem Fahrprofil und etwa 50 % Batterie:
• Original‑Twizy: 39–40 km angezeigte Reichweite • Modifizierter Twizy: 50–51 km angezeigte Reichweite
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8. Fahren in den Bergen / MonacoNoch beeindruckender ist die anschließende reale Fahrt auf einer Bergstrecke: La Turbie → Nizza → Monaco plus dichter Verkehr in Monaco selbst. Nach der Fahrt:
Das ist also kein Laborprüfstand mehr – echte Straßen + Höhenunterschiede + Verkehr + Beschleunigung + Rekuperation + reale Batterie.
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9. Die Position des unabhängigen Prüfers hat sich geändert.Es ist sehr interessant, die psychologische Entwicklung des Forums zu verfolgen: Am Anfang: „Ich glaube diesen Effizienzwerten nicht.“ Und später erscheint ein ganz anderer Kommentar: Einer der Teilnehmer schreibt, dass er es früher für unwahrscheinlich hielt, die Eigenschaften nur durch eine Wicklungsänderung so deutlich zu verbessern, aber nach Ihren Daten nimmt er es ernst und wünscht weiterhin Erfolg. |
10. Die wichtigste wissenschaftliche DiskussionDer wohl wichtigste Teil des Strangs ist die Diskussion nicht nur über die Effizienz, sondern über die „dynamische Betriebseffizienz“. Dexter analysiert die veröffentlichten Daten des Motors + Getriebe und stellt fest, dass das Standardsystem einen vergleichsweise engen effizienten Bereich hat: Bei der Beschleunigung von 30→50 km/h arbeitet der Motor in einem Bereich von etwa 86–87 % Gesamtwirkungsgrad von Motor und Getriebe, und bei geringem Strom bei konstanter Geschwindigkeit sinkt der Wirkungsgrad noch weiter. Die eigentliche Frage ist nicht nur die Spitzeneffizienz des Motors, sondern auch, wie effizient der Motor in einem sich ständig ändernden Fahrzyklus arbeitet.
Übliche Effizienzmessungen werden oft bei konstanter Geschwindigkeit und Last durchgeführt, während ein realer Motor ständig im transienten Betrieb arbeitet.
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11. Ein weiteres sehr starkes Ergebnis – das DrehmomentIn der Diskussion taucht ein weiteres interessantes Ergebnis auf. Es wird eine Berechnung angeführt: 83 Nm statt 55 Nm bei gleichem Strom – also etwa +50 % Anlaufdrehmoment bei vergleichbarem Strom.
Das passt sehr gut zu dem, was den Schwerpunkt auf die Entwicklung der Technologie für Pumpstationen und Lüftungssysteme legt: dynamic response matters. Nicht nur der Wirkungsgrad im eingeschwungenen Zustand. |
12. Das Projekt wurde bereits zur Plattform.Ein sehr wichtiger Satz im Strang: „Und es geht nicht nur um den Twizy.“ Ich erkläre, dass der Twizy eine bequeme experimentelle Plattform war, die Technologie jedoch für wesentlich breitere Anwendungen gedacht war. Dort taucht auch das Beispiel Smart auf: Ein kleinerer Motor mit der modifizierten Technologie zeigte eine höhere Zugkraft bei deutlich geringerem Strom im Vergleich zu einer leistungsstärkeren Standardkonfiguration. Und das ist bereits: Twizy → Smart → Kangoo → industrielle Elektromotoren → Radnabenmotoren.
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13. Der menschliche Aspekt – es war ein GemeinschaftsprojektDer Teilnehmer „Dingdong“ beschreibt ausführlich das Treffen in Wachtberg. Er schreibt, dass er versprochen habe, mir bei Twizy‑Angelegenheiten zu helfen, einen Motor übergeben, am Treffen und an den Tests teilgenommen habe. Er schreibt auch direkt, dass die Fahrt mit Ihrem Twizy und dem Motorrad ihn „völlig begeistert“ habe – also sehr beeindruckt. Ein anderer Teilnehmer bietet an, ein Fahrzeug für Langzeittests zur Verfügung zu stellen. Wieder ein anderer schreibt: „Respekt und Dank für die ganze geleistete Arbeit…“ und erwägt ein eigenes Projekt zur Elektrifizierung eines Autos. Dies ist ein Beleg dafür, dass die Technologie bei technisch versierten Anwendern eigenständiges Interesse geweckt hat.
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